Hof Czegle

 

 

Der erste Morgen könnte so sein:
Du wachst auf und schaust aus dem Fenster. Dort grasen schon die Ponys,

die Du am Abend vorher begrüßt hast. Besonders hat Dir das wuschelige

Pony Flocke gefallen. Du kannst nicht mehr warten, läufst hinaus zum

Zaun, und Flocke kommt tatsächlich angelaufen. Du kraulst die weiche

wuschelige Mähne. Alles duftet so nach Pferden, Heu und Natur.

Erst mal frühstücken und dann geht’s los, in einen herrlichen Tag…
Könnte dies das Richtige für Dich sein?        

 

 

Showwettkampf 2012

 

Wir wollen es noch nicht an die große Glocke hängen, aber wir planen für das nächste

Jahr ein, wieder beim Showwettkampf der Vereine mitzumachen.

In diesem Jahr haben wir ausgesetzt, da die Motivation doch weg war,

nachdem im letzten Jahr einige unserer Reiter nicht eingelassen wurden.

Bei der diesjährigen Veranstaltung war aber kein echtes

Highlight dabei, so dass es uns doch in den Fingern juckt. Mal sehen.

Wenn die ersten Fotos vom Üben da sind, werd ich sie hier einstellen.

 

 

Moffi und die Schafe

 

 

 

 

 

Als ich heute morgen die Pferde herausgelassen habe und unsere Shepherd-Mix Hündin

Ducky die Pferde umkreiste, fiel mir eine Geschichte von unserem, leider vor

vier Jahren verstorbenen, Moffit wieder ein.

Moffit war ein Wolfshundmischling. Groß (45 Kilo), schwarz, mit vier weißen

Pfoten, einer weißen Schwanzspitze und einer weißen Blesse mit ein paar schwarzen Punkten darin. Er war der liebenswerteste Hund, den man sich vorstellen kann.

Er war ca. ein halbes Jahr alt, als ich mit ihm gemeinsam bei unseren Schafen

auf der Weide war. Sie liefen hinter unserem Ponystall, der auch die

Hühner beherbergte. Unser Moffi war ja sehr übermütig als Jungspund und

umkreiste an dem Tag die Schafe wildbellend. Großer böser Wolf halt.

Dem einen unserer Schafe wurde das nach einiger Zeit zuviel, und es

signalisierte mit Kopf senken den baldigen Angriff.

Das erkannte auch Moffit. Ooh, ooh. Das Schaf sauste los und

Moffit davon. In seiner Verzweiflung versuchte er durch die

Hühnerklappe, aus der die Hühner vom Stall nach draußen konnten,

zu flüchten. Das passte auch in so weit, nur sein dickeres Hinterteil

blieb stecken. Das Schaf kam angefegt und verpasste Moffit

einen kräftigen Stoß auf den Allerwertesten....

Mit einem Uiiik war Moffit im Hühnerstall und gerettet. Das Schaf

stand vor der Hühnerklappe und linste von draußen in den

Stall hinein und Moffit, sehr erleichtert, äugte von drinnen nach draußen.

Seit dem war für ihn das Thema Schafe erledigt

 

 

Wenn man ein Wasserfass holen will

 

Unsere Pferde sind ja im Sommer Tag und Nacht auf der Weide. Damit sie

ständig Wasser zur Verfügung haben ist auf der Wiese ein Wasserfass abgestellt.

Da es nun leer war musste es gefüllt werden. Wir haben zum Ziehen unseren guten alten Porsche-Trecker.

Er kann es aber gar nicht leiden, wenn man den Zündschlüssel stecken lässt.

Dann ist die Batterie leer. Und das hatte ich nun. Ist das eigentlich bei

anderen auch so oder nur bei mir? J

Aber ich habe ja meinen VW-Bus. Nachdem er nun einen neuen Anlasser

bekommen hat fährt er auch brav (hoffentlich). Mit dem Bus überbrückte

ich den Trecker und knatterte los zur Weide. Dort angekommen fuhr

ich rückwärts ans Fass und stieg ab um es anzuhängen. Das ist nicht immer

ganz einfach, weil so ein Fass recht schwer ist. Aber mit Geziehe und

Gezerre bekam ich es ran. Da stach mich doch eine Wespe. Nachdem ich sie

verscheucht hatte schaute ich hoch und sah ein Geschwader von Wespen

zum Angriff blasen. 30 Stück waren es wohl.

Da konnte ich aber laufen, das könnt Ihr glauben. Zum Glück waren sie relativ

friedlich und verfolgten mich nicht so wirklich. Tja, nun hatte ich doch das

Fass schon angehängt, aber mitnehmen wollte ich die Wespen auch nicht.

Erst einmal ging ich ganz vorsichtig zurück. Die Wespen waren noch sehr

aufgebracht und umschwirrten das Fass. Da konnte ich sehen, dass sie ihr

Nest gleich hinter dem Zugmaul gebaut hatten.

Gaaanz langsam ging ich zum Trecker und zog dann aber schnell den

Anhängebolzen aus dem Zugmaul, schmiss ihn irgendwohin und lief noch

schneller wieder weg. Nachdem die Wespen wieder abgezogen waren

kletterte ich auf den Trecker und fuhr ihn außer Reichweite der Wespen.

Dann suchte ich in dem hohen Gras den Zugbolzen. Entgegen dem

Normalfall hab ich ihn auch gleich gefunden.

Letztendlich hab ich dann ein Wasserfass von der anderen Weide geholt

und lasse das 'Wespenfass' stehen. Vielleicht ziehen sie ja wieder aus.